Ganzheitlich Integrative Atemtherapie

„Wenn der Atem geht, werden alle Dinge des Lebens leicht“
Zen


Ganzheitlich Integrative Atemtherapie

Verbundenes Atmen oder Rebirthing, entwickelt von Leonard Orr, meint, dass zwischen Ein- und Ausatmung keine Pause entsteht.
Als Ganzheitlich Integrative Atemtherapie wurde es weiterentwickelt von
Tilke Platteel-Deur und Hans Mensing .

Es ist die gleiche Atmung, die wir automatisch als Babys nach der Geburt machen. Die Verschmelzung zwischen Ein- und Ausatmung bringt uns mit unserer Seins-Energie in Kontakt und fördert die Balance zwischen Körper, Seele und Geist. Es kann das ursprüngliche Geburtserlebnis aktualisieren und ermöglicht dadurch, sehr frühe Manifestierungen auf den verschiedenen Ebenen neu zu erleben, Blockierungen zu lösen, Deutungen zu korrigieren, neue Entscheidungen zu treffen und damit Altes zu transformieren.

Die Atemenergie durchströmt den gesamten Körper, bis in jede einzelne Zelle, bringt uns Menschen in Kontakt mit unseren Gefühlen. Das Verbundene Atmen ermöglicht spirituelle, geistige und körperliche Erfahrungen. Überall wo der Fluss der Lebensenergie unterbrochen ist, wo es hakt, wo Energie nicht hineinfließen kann, wo der Körper gepanzert ist, wo Muskeln sich der natürlichen Bewegung widersetzen, ist die Atmungswelle unterbrochen.
Der Atem ist der Schlüssel zu einem spirituellen Leben im physischen Körper.
Daran setzt die Ganzheitlich Integrative Atemtherapie  mit ihrem Verbundenen Atmen an.

Institut für Ganzheitlich Integrative Atemtherapie

Atem ist die Brücke zwischen Körper und Bewusstsein und die Brücke zwischen Leben und Tod.

Der Atem ist die Grundlage menschlicher Existenz.
Wir beginnen unser Leben in diesem Körper in dieser Welt mit dem ersten Atemzug und beenden unser Leben mit dem letzten Atemzug.

Ganzheitlich Integrative Atemarbeit ist eine spezielle Atemtechnik, bei der man ähnlich entspannt, verbunden und umfassend atmet, wie es die meisten Menschen im Tiefschlaf tun. Dieses Atemmuster löst geistig, körperlich und seelisch einen natürlichen Reinigungsprozess aus. Durch die Kombination von tiefer Entspannung und einem erhöhten Sauerstoff- und Energieangebot können sich Blockaden im physischen und feinstofflichen Körper lösen. Durch den erhöhten Aufbau von Energie kann das Unterbewusstsein bestimmte Emotionen nicht mehr unterdrücken. Bisher unbewusste und nicht gefühlte Gefühle alter Erinnerungen oder auch Gedanken kommen dann ins Bewusstsein und können so atmend gefühlt und transformiert werden. Gleichzeitig führt die integrative Atemarbeit zu einer tiefen Entspannung und Meditation.

Atmen heißt Leben

Mit jedem Atemzug lassen wir das Leben in uns hinein.

In der Regel benutzen wir nur einen kleinen Bruchteil unserer zur Verfügung stehenden Atemkapazität. Damit schöpfen wir auch nur einen kleinen Teil unserer Lebenskraft und Energie aus. Die Folge ist ein niedriges Gesamtenergieniveau mit allen daraus folgenden Konsequenzen auf allen Ebenen.
Das Thema des Atmens und sein Zusammenhang mit Energie und Vitalität hat ganz alte historische Wurzeln, die in unserem westlichen Kulturkreis auf das hebräische Bibelwort „ruach“ zurückgehen, womit das Leben gemeint war, das Gott dem Leib einhauchte und das im Augenblick des Todes entschwindet.
Alle östlichen Philosophien betonen den Atem als wichtigstes Medium sich mit der kosmischen Energie zu verbinden. Die unterschiedlichen Bezeichnungen sind in Indien - Prana, in China - Chi, in Japan - Ki. Bei Wilhelm Reich heißt es Orgon -Energie.  Neben der reinen Sauerstoffzufuhr, die wir für unsere physischen Stoffwechselvorgänge brauchen, meinen alle damit die Aufnahme von kosmischer Energie. Atem ist die Brücke zwischen Körper und Bewusstsein und die Brücke zwischen Leben und Tod. Wir beginnen unser Leben mit dem ersten Atemzug und beenden unser Leben mit dem letzten Atemzug (der Seele den Atem aushauchen).

Weiterhin ist der Atem die Verbindung der inneren Welt zur äußeren Welt. Iyengar, ein großer indischer Yogi sagt: „Der Einatem ist der Weg der Seele an der Peripherie ins Außen und der Ausatem ist der Weg zurück ins Innere an den Quell“.
Wir teilen uns mit allen Lebewesen den Luftraum und sind über dieses Element mit allen in Verbindung.
In allen östlichen Traditionen weiß man um diese besondere Bedeutung des Atems. 
Die Betonung der Atmung in der westlichen Welt und ihrer psychologischen Bedeutung ging vom Werk Wilhelm Reichs (1933) aus.
Jede Zelle atmet.
Jede Zelle ist dazu befähigt zu atmen und führt dies ohne unser Bewusstsein durch. Der Atem dringt in die tiefsten Schichten und Zellen unseres Körpers ein und beeinflusst unser Denken, Fühlen und Handeln. 

Atmen passiert immer im Hier und Jetzt.

Atmen heißt Fühlen!

Das bewusste Atmen löst körperlich und seelisch einen natürlichen Reinigungs- und Bewusstseinsprozess aus. Durch die Kombination aus tiefer Entspannung und einem erhöhten Sauerstoff- und Energieangebot, können sich Blockaden im physischen und feinstofflichen Körper lösen. Bisher unbewusste und nicht gefühlte Gefühle werden atmend gefühlt.

Durch das bewusste Atmen nehmen wir mehr Sauerstoff zu uns, als der Körper eigentlich braucht. Durch diesen Aufbau von Energie kann unser Unterbewusstsein bestimmte Dinge nicht mehr unterdrücken.Das können Erinnerungen, Erfahrungen aus der Kindheit, aus früheren Leben, unterdrückte und verdrängte Gefühle oder auch Gedanken sein.
Die Atemenergie durchströmt den gesamten Körper, bis in jede Zelle und bringt uns Menschen in Kontakt mit unseren Gefühlen.

Das bewusste Atmen ermöglicht spirituelle, geistige und körperliche Erfahrungen. Der Atem ist der Schlüssel zu einem spirituellen Leben im physischen Körper. Die Verschmelzung zwischen Ein-und Ausatmung bringt uns mit der Seinsenergie in Kontakt und fördert die Balance zwischen Körper, Seele und Geist.

Der Atemvorgang

Einatmung und Ausatmung finden normalerweise unwillentlich statt. Sie bilden ein rhythmisches, stetiges Pulsieren. Jede Einatmung bewirkt eine leichte Kontraktion, Sammlung und Konzentration der Körperenergien; jede Ausatmung bewirkt ein Expandieren, Loslassen, Entspannung. Am Punkt der größten Ausdehnung geht der Prozess wieder in eine Sammlung über, am Punkt der größten Konzentration geht er über in die Phase der Expansion und immer so weiter wie der Rhythmus der Wellen am Meer. Bei flacher Atmung wird z. B. die Flexibilität unserer Lungen und der sie umgebenden Muskeln stark eingeschränkt. Darüber hinaus steht die Art und Weise der Atmung in Wechselwirkung mit Gefühlen und der Körperstruktur und deren Auswirkung wiederum auf bestimmte Gefühlszustände. Beschränkung der Atmung heißt Beschränkung des Fühlens. 

Damit uns alle Lebenskraft zur Verfügung steht, müssen wir alle Möglichkeiten des Atmens ausschöpfen. Dann ist es ein Gefühl von Energie und  Fließen.


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